06.11.2007 23:53

Deggendorf Fire - Nachwuchs

Der Bau einer zweiten Eisfläche in Deggendorf könnte Realität werden

Von Alois Schraufstetter

In einem gemeinsamen Gespräch trafen sich bei OB Anna Eder, Frau Uschi Stern vom Deggendorfer SC und Herr Baumann Otto von der Spielvereinigung Grün Weiß. Mit dabei war auch Alois Schraufstetter, der die Sache einer zweiten Eisfläche bei der Eissporthalle Deggendorf erneut aufgegriffen hat.

Schon 2000 wurden Vorschläge einer zweiten Eisfläche an die Stadt eingereicht. Allerdings würden diese Vorschläge den Schulsportplatz deutlich verkleinern. Dies ist letztendlich auch der Spielvereinigung nicht zuzumuten. Schraufstetter legte nun eine Idee vor, die angelehnt an das Modell "Weiden" eine kleinere Eisfläche vorsieht und keinerlei Einschränkungen bietet.

Die kleinere Fläche sollte direkt in Verlängerung an die bestehende Halle gebaut werden, sodass der Mittelgang des jetzigen Stadions beide Flächen verbindet. Platz wäre also vorhanden, allerdings müsste die Straßenführung verändert werden. Laut Schraufstetter wäre dies vielleicht sogar sehr erstrebenswert, weil der viele Verkehr rund um die Sportstätten für alle problematisch ist. Verlegt werden müssten zudem 2 kleinere Garagen. Laut Frau Stern, könnte in diesem Zusammenhang auch gleich ein richtiges Kassenhäuschen angebaut werden, denn der zentrale Zugang würde dann über die Seite erfolgen. Ein Nebeneffekt wäre auch, dass weitere Parkplätze entstehen und selbst mit der Baumaßnahme keine Parkplätze eingebüßt werden.

Laut Stern wäre diese Idee von Schraufstetter sehr wünschenswert. In Weiden hat man diese Fläche ebenfalls zum Stadion dazu gebaut. Anfangs nur als offene Fläche und mittlerweile ist sie überdacht. Allerdings, so auch der Vorschlag seitens des Deggendorfer SC, nach allen Seiten offen und nur eine reine Wetterüberdachung. Frau OB Anna Eder versprach, das Konzept durch das Bauamt überprüfen zu lassen und es evtl. für die nächsten Jahre in Aussicht zu stellen. "Versprochen werden kann nichts", auch hier waren sich alle Beteiligten einig.

Fast täglich kommt es zu großen Engpässen auf dem Eis. Immerhin hat die Abteilung Eishockey mittlerweile acht Mannschaften im Spielbetrieb des Deutschen Eishockey Bundes bzw. Bayerischen Eissport Verbandes. Dazu kommen die Eislaufabteilung, die Hobbymannschaften, der öffentliche Lauf und vor allem die Eisschützen. Hier darf man nicht vergessen, dass es ohne die Initiative der Stockschützen vielleicht heute noch kein Stadion gäbe.

"Dies wäre eine deutliche Entlastung für alle Eissportabteilungen" so Frau Stern. Es wäre allen geholfen, wenn viele Trainingsstunden auf die zweite Fläche verlegt werden könnten. "Es muss keine genormte Spielfläche sein, denn die Ligaspiele finden ausnahmslos in der Halle statt". "Beginnen wir doch nur mit der Fläche, die dürfte finanziell auf längere Sicht machbar sein".

Schraufstetter verwies in diesem Zusammenhang auch noch auf die Fußballer. Vielleicht wäre es machbar, im Zuge der Planung, den Fußballern endlich den notwendigen Kunstrasenplatz zu ermöglichen. Dies wäre auch für die Stadt sehr werbewirksam, weil viele weitere Möglichkeiten seitens des DFB in und für Deggendorf möglich wären.

Seitens Frau Stern wurde noch angeregt, ob es nicht wieder möglich ist, dass während des Eishockeys die zweite Kasse geöffnet werden darf. Dies wurde bislang durch die Stadt verweigert, was bei Topspielen immer wieder lange Schlangen an der einzigen Kasse verursacht.